Epistula

Hier finden sich regelmäßig Nachrichten aus der Unipfarre und die Veröffentlichung der aktuellen Predigtreihe. Dies hier ist aber auch ein Freiraum für eigene Beiträge. Wenn Du einen Text beitragen möchtest, ein Gebet, Gedanken, schreibe uns einfach an office@unipfarre.at

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Jänner 2020, März 2020

Christoph Probst Lecture

Mit der neu etablierten Christoph Probst Lecture will die Universität Innsbruck alljährlich an ihren kurzzeitigen Medizin-Studenten Christoph Probst erinnern. Er wurde in Innsbruck festgenommen und am 22. Februar 1943 in München-Stadelheim als Mitglied der Widerstandsgruppe „Weiße Rose“ gemeinsam mit den Geschwistern Scholl durch das NS-Regime hingerichtet. Das Ziel der Christoph Probst Lecture ist es, im Rahmen von Vorträgen renommierter Fachleute, die Ideale der „Weißen Rose“ – Freiheit, Demokratie und Zivilcourage – zu reflektieren und weiterzutragen.

Die Lecture werden von der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck, der Medizinische Universität Innsbruck sowie der Unipfarre durchgeführt.
 

Katechismus

Was glauben wir eigentlich?
Am Dienstagabend im März und Mai wollen wir uns mit einigen "Glaubensfragen" anhand des Katechismus der Katholischen Kirche und darüber hinaus beschäftigen.
Es wird Fragen für Diskussionen in Kleingruppen geben, dann einen theoretischen Input und danach die Gelegenheit das gehörte in der großen Rune zu diskutieren. 

Man kann auch nur zu einzelnen Abenden kommen und es braucht keine Anmeldung. 

Leben nach dem Tod        10.3.
Engellehre                          24.3.
Heidnisches im Glauben  31.3.
Lust und Genuss                 5.5.
Rolle der Frau/der Geschlechter   12.5.
Dreifaltigkeit                       19.5.
Apokalypse                         26.5.

Hoffnung

Die Fastenzeit ist Vorbereitungszeit auf Ostern. Wird uns das gelingen? Am Aschermittwoch steht also die Frage im Raum, wie man diesen Prozess der Selbstreflexion, das Hingehen auf Ostern angehen könnte. Welche Methoden helfen? Was rät Jesus seinen Jüngern? Jesus wurde am Beginn seines Wirkens in Versuchung geführt. Es sind die Verlockungen des Lebens, vielleicht auch Tagträume, die uns von unseren Schwächen erzählen. Dann ist es gut, wenn man fragen kann, was ist mir wirklich wichtig. Am 1. Fastensonntag stellen wir uns dies Frage.

Manches leuchtet grell auf, wie Jesus am Berg Tabor. Petrus fällt sofort darauf hinein und will Hütten bauen, verweilen, es sich bequem machen. Manchmal weiß man im Grunde, was zu tun, zu verändern, zu leben wäre. Was also an Wissen da ist, muss gehoben und wertgeschätzt werden. Anderes wird uns noch verborgen sein. Dann wird uns die Frage, wonach habe ich Sehnsucht, helfen, unser Urbedürfnis zu erkennen.

Am 4. Fastensonntag öffnet Jesus dem Blinden die Augen. Was ist bei uns verklebt, was muss sich lösen, was können wir lösen, um eine freiere Sicht oder ein besseres Leben zu haben. Das ist manchmal so wenig einfach, wie für den Blinden die Befragungen durch die Juden, die Pharisäer wer das bei ihm wirkte. Reden wir von diesen Dingen so einfach, bringen wir sie einfach mit Gott in Verbindung? So, wie manches frei werden muss, sollte auch manches absterben, sich endlich ablegen. Mit Lazarus dürfen Dinge absterben und mit ihm  neue Dinge aufleben, zu neuem Leben kommen. 

Wer sich so auf den spirituellen Weg zu Gott hin macht, wird durch die Kartage im Mitleben von Jesu Passion, von Leid und Tod, mit ihm dann auch auferstehen.