Epistula

Hier finden sich regelmäßig Nachrichten aus der Unipfarre und die Veröffentlichung der aktuellen Predigtreihe. Dies hier ist aber auch ein Freiraum für eigene Beiträge. Wenn Du einen Text beitragen möchtest, ein Gebet, Gedanken, schreibe uns einfach an office@unipfarre.at

Willst Du einen epistula-Newsletter nachlesen? 
Jänner 2017, Februar 2017, Sondernummer 1, März 2017, April 2017, Mai/Juni 2017, September 2017, Oktober 2017, November 2017, Dezember 2017

Jänner 2018, Februar 2018, März 2018, April 2018, Mai 2018, Juni 2018, Oktober 2018, November 2018, Dezember 2018

Jänner 2019Februar 2019März 2019April 2019Mai 2019Juni 1019Oktober 2019November 2019Dezember 2019

Jänner 2020, März 2020Mai & Juni 2020

Katechismus

Was glauben wir eigentlich?
Am Dienstagabend im März und Mai wollen wir uns mit einigen "Glaubensfragen" anhand des Katechismus der Katholischen Kirche und darüber hinaus beschäftigen.
Es wird Fragen für Diskussionen in Kleingruppen geben, dann einen theoretischen Input und danach die Gelegenheit das gehörte in der großen Rune zu diskutieren. 

Man kann auch nur zu einzelnen Abenden kommen und es braucht keine Anmeldung. 

Leben nach dem Tod        10.3.
Engellehre                          24.3.
Heidnisches im Glauben  31.3.
Lust und Genuss                 5.5.
Rolle der Frau/der Geschlechter   12.5.
Dreifaltigkeit                       19.5.
Apokalypse                         26.5.

Hoffnung

Die Fastenzeit ist Vorbereitungszeit auf Ostern. Wird uns das gelingen? Am Aschermittwoch steht also die Frage im Raum, wie man diesen Prozess der Selbstreflexion, das Hingehen auf Ostern angehen könnte. Welche Methoden helfen? Was rät Jesus seinen Jüngern? Jesus wurde am Beginn seines Wirkens in Versuchung geführt. Es sind die Verlockungen des Lebens, vielleicht auch Tagträume, die uns von unseren Schwächen erzählen. Dann ist es gut, wenn man fragen kann, was ist mir wirklich wichtig. Am 1. Fastensonntag stellen wir uns dies Frage.

Manches leuchtet grell auf, wie Jesus am Berg Tabor. Petrus fällt sofort darauf hinein und will Hütten bauen, verweilen, es sich bequem machen. Manchmal weiß man im Grunde, was zu tun, zu verändern, zu leben wäre. Was also an Wissen da ist, muss gehoben und wertgeschätzt werden. Anderes wird uns noch verborgen sein. Dann wird uns die Frage, wonach habe ich Sehnsucht, helfen, unser Urbedürfnis zu erkennen.

Am 4. Fastensonntag öffnet Jesus dem Blinden die Augen. Was ist bei uns verklebt, was muss sich lösen, was können wir lösen, um eine freiere Sicht oder ein besseres Leben zu haben. Das ist manchmal so wenig einfach, wie für den Blinden die Befragungen durch die Juden, die Pharisäer wer das bei ihm wirkte. Reden wir von diesen Dingen so einfach, bringen wir sie einfach mit Gott in Verbindung? So, wie manches frei werden muss, sollte auch manches absterben, sich endlich ablegen. Mit Lazarus dürfen Dinge absterben und mit ihm  neue Dinge aufleben, zu neuem Leben kommen. 

Wer sich so auf den spirituellen Weg zu Gott hin macht, wird durch die Kartage im Mitleben von Jesu Passion, von Leid und Tod, mit ihm dann auch auferstehen.

Bestätigung

Minister brauchen die Bestätigung durch die Angelobung, Regierungen durch Wahlen, wir wollen manchmal in unserem Tun bestätigt werden, durch Familie, Freundinnen, Kollegen. Jesus erfährt Zuspruch bei seiner Taufe. Nur für ihn sichtbar öffnet sich der Himmel, er sah den Geist Gottes und hörte eine Stimme, die ihn als den gleibten Sohn ausweist. Mit solcher einer Zustimmung lässt sich eine Mission, ein Auftrag gut starten. Viele wünschen sich, dass ihre Chefin, ihr Chef einmal zu ihnen sagt, "ich glaub an dich, du kannst es."

Am Sonntag darauf bezeugt Johannes, dass Jesus der Sohn Gottes ist. Nochmals wird auf die Szene bei der Taufe angeknüpft. Nun verkündet Johannes, dass er auch nicht wusste, wer der Sohn Gottes sei, Gott selber aber hat ihm den Hinweis gegeben, wie er ihn erkenne. Das Zeugnis von Autoritäten, integren, wichtigen Personen ist viel Wert, um Menschen in ihren Funktionen zu akzeptieren, um selbst mit Selbstvertrauen an Sachen heranzugehen.

Bei den ersten Jüngerberufungen ist es der Ruf Jesu, der ihr Leben verändert. Erwarten wir manchmal einen Anruf oder einen Zuruf oder einen Aufruf, um zu verändern, was wir eigentlich immer schon ändern wollten, oder gibt es auch diese Veränderung aus dem Nichts heraus? So ein Ruf ist auch Bestätigung, ich traue dir zu, dass du dieses oder jenes kannst. Eigentlich schlummert in dir dies oder das, steh dazu.

Wir brauchen Bestätigungen in unserem Leben - deuten wir sie von Gott herkommend?