Ankunft, Anmarsch, Anbruch

Das Warten ist eine Spirituelle Haltung, aber auch ein Tun. Doch warten wir nicht immer, manchmal erwarten wir von anderen Menschen, von Politikern, von Situationen nichts oder nichts Positives. Am 1. Adventsonntag hören wir, dass die Menschen nicht mit der Sintflut  rechneten - außer Jona. Wer von uns erwarten schon die Ankunft des Endes der Welt? Doch kann uns ein bewußtes Warten, auch wenn man nicht weiß worauf, vor mancher Überraschung bewahren.
Johannes der Täufer ist erwartet, in der damaligen Zeit lag es "in der Luft". Doch verweist er auf einen anderen, der noch zu erwarten ist. Dieses eRwarten ist mit Umkehr verbunden, mit einer spirituellen Ausrichtung.
Wer jemanden erwartet, hat auch mehr oder weniger konkrete Erwartungen. So fragt Jesus am 3. Adventsonntag drei Mal "was habt ihr denn sehen wollen?" Was erwarten wir zu Weihnachten? Kennen wir unsere Sehnsüchte, Hoffnungen und Erwartungen oder müssen wir sie erst aus den tiefen unserer Seele hervorholen?
Die zusage erfolgt am 4. Adventsonntag an Josef, Maria wird einen Sohn gebären. Er ist im "Anmarsch". Die Erfüllung feiern wir in der Christmette. Damit aber ist auch der Anbruch eines neuen Zeitalters verbunden.