Emotionen

Da gehen die Emotionen hoch, verhalten zwar, doch erkennbar.
Am 3. Fastensonntag gibt es einen Text aus dem Buch Exodus in dem Gott am Berg Sinai zu Wort kommt, wie er den Israeliten den Eingottglauben einschärft. Als Begründung heißt es dann, „denn ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott. Dieses Thema wird in gewisser Weise im Evangelium aufgegriffen, wenn Jesus die Händler aus dem Tempel vertreibt und für sich die Macht über den Tempel beansprucht, den er in 3 Tagen wieder aufrichten will.
Das alles wird aufgrund der großen Liebe Gottes zur Welt geschehen, sodass er wegen und aus dieser Liebe seinen einzigen Sohn hingab. Das gilt es zu erkennen, so lesen wir im Evangelium des 4. Fastensonntags. Weil die Israeliten aber Gott nicht liebten, Gräueltaten vollbrachten und die Propheten und deren Mahnungen missachteten kam die Verbannung aus dem gelobten Land, kam die Herrschaft von Nebukadnézzar. Doch Gottes große Liebe erweckt den Geist des Königs Kyrus, um die Israeliten wieder zu einen, damit Gottes Wirken offenbar wird, wie es im Evangelium heißt.
Dem folgt am darauffolgenden Sonntag der Zuspruch Gottes durch den Propheten Jeremia: Ich werde ihr Gott sein, denn ich verzeihe ihnen die Schuld. Im Evangelium wird die emotionale Seite Jesu deutlich, jetzt ist seine Seele erschüttert. Die Stimme Gottes vom Himmel ist Zuspruch, Gott lässt Jesus, lässt uns nicht allein. Dieser Zuspruch, der Glaube an Gottes mächtiges Wirken lässt uns getrost auf die Kartage zugehen.