gesandt

Bevor Jesus in den Himmel aufgenommen wird, sendet er die Jünger in die Welt, um das Evangelium zu verkünden und zu heilen. Die, die zum Glauben gekommen sind, werden Dämonen austreiben, von den Auswirkungen von Schlangenbissen und tödlichem Gift befreien und Kranke heilen können.
Die Verkündigungsfrage wird am nächsten Sonntag thematisiert. In der Apostelgeschichte wird berichtet, dass die Apostel für Judas Iskariot einen Nachfolger suchen, der mit ihnen den Dienst der Verkündigung übernimmt. Sie stellen Kriterien auf und erwählen Matthias. Im Evangelium bittet Jesu seinen Vater, die Apostel in der Wahrheit zu heiligen, denn sie sind in die Welt gesandt.
Am Pfingstsonntag wird die Stelle aus dem Johannesevangelium gelesen, in der Jesus die Apostel sendet, ihnen den Heiligen Geist „einhaucht“ und sie zur Sündenvergebung befähigt.
Am Dreifaltigkeitssonntag steht im Vordergrund der Sendung die Jüngerschaft. Die Apostel sollen alle Menschen sammeln und zu einer Gemeinschaft formen. Zeichen dieser Gemeinschaft ist die Taufe, Inhalt das Halten der Gebote Jesu.
Thematisch geht es also in diesen Evangeliumsstellen um die Sendung der Apostel, um zu heilen, zu verkünden, zu vergeben und zu sammeln. Anders ausgedrückt, Jeus sendet seine Jünger, dass sie Gemeinde bilden, dass sich Gemeinschaft bildet. Dafür sind Verwundungen zu heilen, ist die frohe Botschaft zu verkünden, um die eigene Sünden zu erkennen und von ihnen befreit zu werden, damit sich Gemeinschaft bilden kann.