Hoffnung

Die Fastenzeit ist Vorbereitungszeit auf Ostern. Wird uns das gelingen? Am Aschermittwoch steht also die Frage im Raum, wie man diesen Prozess der Selbstreflexion, das Hingehen auf Ostern angehen könnte. Welche Methoden helfen? Was rät Jesus seinen Jüngern? Jesus wurde am Beginn seines Wirkens in Versuchung geführt. Es sind die Verlockungen des Lebens, vielleicht auch Tagträume, die uns von unseren Schwächen erzählen. Dann ist es gut, wenn man fragen kann, was ist mir wirklich wichtig. Am 1. Fastensonntag stellen wir uns dies Frage.

Manches leuchtet grell auf, wie Jesus am Berg Tabor. Petrus fällt sofort darauf hinein und will Hütten bauen, verweilen, es sich bequem machen. Manchmal weiß man im Grunde, was zu tun, zu verändern, zu leben wäre. Was also an Wissen da ist, muss gehoben und wertgeschätzt werden. Anderes wird uns noch verborgen sein. Dann wird uns die Frage, wonach habe ich Sehnsucht, helfen, unser Urbedürfnis zu erkennen.

Am 4. Fastensonntag öffnet Jesus dem Blinden die Augen. Was ist bei uns verklebt, was muss sich lösen, was können wir lösen, um eine freiere Sicht oder ein besseres Leben zu haben. Das ist manchmal so wenig einfach, wie für den Blinden die Befragungen durch die Juden, die Pharisäer wer das bei ihm wirkte. Reden wir von diesen Dingen so einfach, bringen wir sie einfach mit Gott in Verbindung? So, wie manches frei werden muss, sollte auch manches absterben, sich endlich ablegen. Mit Lazarus dürfen Dinge absterben und mit ihm  neue Dinge aufleben, zu neuem Leben kommen. 

Wer sich so auf den spirituellen Weg zu Gott hin macht, wird durch die Kartage im Mitleben von Jesu Passion, von Leid und Tod, mit ihm dann auch auferstehen.