Kontaktaufnahme

In Zeiten von Pandemie ist Kontaktaufnahme leicht, denn wir alle sind auf elektronische Medien getrimmt, und schwer, wenn es eine physische sein soll. Jesus will in Kontakt mit den Menschen kommen. Die erste Kontaktaufnahme versucht zum Fest der Erscheinung des Herrn Herodes. Doch ist seine Intention keine positive. Er will herausfinden lassen, wer und wo Jesus ist, um ihn umbringen lassen zu können. Es ist das Genre der Spionagefilme.
Bei der taufe des Herrn ist es Gott, der zu seinem Sohn Kontakt aufnimmt und ihm versichert, der geliebte Sohn zu sein. Eine Selbstverständlichkeit? vielleicht sind es die selbstverständlichen dinge, die manchmal gesagt werden müssen. Jesus soll wissen, dass Gott, sein Vater hinter ihm steht. Er erhält diesen Zuspruch.
Kommt uns seht, macht euch selbst ein Bild, sagt Jesus zwei Jüngern von Johannes. Sie gehen und leben mit ihm und bleiben bei ihm und bringen ihm andere Jünger. Nach der Kontaktaufnahme braucht es eine Einladung, die kann fruchtbar werden. Wirklich angenommen sind wir erst, wenn wir auch eine Aufgabe bekommen. Jesus macht die Fischer zu Menschenfischern. Vielleicht würde alles andere ihre Vorstellung übersteigen. Manchmal ist konkrete Hilfe verlangt, auch wenn sie nicht dezidiert ausgesprochen aber die Fähigkeit zugestanden wird. Jesus treibt den unreinen Geist aus. Auch das ergibt sich nach einer Kontaktaufnahme, wir sind geachtet und wertgeschätzt und Jesus hilft, egal womit wir "besetzt" sind.