offenbaren

Jesus muss nach seinem Tod und seiner Auferstehung den Jüngern immer wieder neu und anders kundtun, dass er noch immer dieser Jesus von Nazareth ist, wenngleich in einer neuen und anderen Weise. Sie können und wollen es nicht einfach verstehen, fehlt doch letzlich auch der Begriff. Was heißt Auferstehung. Wir lesen zu den Evangelien nicht die Apostelgeschichte, also die Erlebnisse der jungen Christengemeinschaft, die da und dort zur Gemeinde wird, sindern die Offenbarung.
Zunächst sind die Jünger voll Furcht und Jesu muss ihnen diese nehmen und zugleich klären, dass man an ihn glaben kann, ohne ihn in dieser neuen Weise gesehen zu haben. Thomas macht diese Erfahrung. In Gemeinschaft ob in der kleinen Schar der Jünger, oder in der zahllosen wie sie in der Offenbarung beschrieben wird, ist letzlich unbedeutend, ist es möglich, die Erkenntnisse und die Erfahrung zusammenzutragen.
Die Obsorge für die Herde inkludiert auch das Freigeben, ein Weiden-Lassen. Sorge und Freiheit werden zum neuen Kennzeichen des Auferstandenen.
Gott wird unter den Menschen Wohnung nehmen und für sie da sein. Er wird ihre Tränen trocknen, die der Freude und die des Schmerzes. Möglich ist dies nur, wenn man liebt. Diese Liebe wiederum ist das Kennzeichen von Leben in und mit Gott, realisiert im Auferstandenen.
Mit der Herrlichkeit Gottes, mit seiner Liebe ist alles möglich. sie erträgt Abwesenheit, sie hat als Gabe den Frieden und den Hl. Geist. Sie bereitet auf dass neue Leben nach Pfingsten vor.

Jesus, der Christus, muss all das immer wieder neu den Jüngern sagen, wir müssen es immer wieder neu an uns heranlassen, um es zu  verstehen. Nicht nur Gott offenabrt sich, auch wir werden offenbar.