Was kann ich tun?

Was kann ich tun, um besser, glücklicher zu leben? Was kann ich tun, um das ewige Leben zu erlangen? Wenn wir an Gottes Wirken, also seine Gnade denken, dann stellt sich die Frage, was unser Beitrag sein muss.
An Allerheiligen denken wir an jene, die ihren irdischen Weg schon beendet haben. Was haben sie getan, was hat sie geleitet? In dem ersten Johannesbrief lesen wir nüchtern, dass das nicht zu wissen ist. Was wir sein werden, ist noch nicht offenbar, wie also dann sich danach richten? Doch sollten wir wohl darauf schauen, was für Begabungen und Fähigkeiten wir haben. Für jede einzelne können wir seliggepriesen werden. Alle zusammen helfen uns hier besser zu leben
Doch sollte der Blick nicht nur unseren Talenten gelten, sondern auch unseren Schwächen. Mancher ist klein wie der Zollpächter Zachäus, an Statur und an Bedeutung. Jesus nimmt ihn so an, wie er ist, und deshalb kann Zachäus über sich hinauswachsen. Er wird frei.
Die Sadduzäer fragen Jesus, wem die Frau gehören wird, die siebenmal verheiratet war. Wem gehören wir, für wen brennen wir? Wenn wir an diesem Sonntag, dem 10.11. der Novemberpogrome gedenken, kann die Frage nach den Fehlgeleiteten, den Mitläufern oder überzeugt (böse) Handelnden nicht ausbleiben.
Die Menschheitsgeschichte ist voll von schlimmen Zeiten. Was ist dann zutun? Jedes Jahr am Ende des Kirchenjahres stellen uns die Texte im Gottesdienst vor diese Frage, was ist zu tun, wenn es noch schlimmer kommt? Von Naturkatastrophen bis zu menschlich verursachten Umwelt- und Klimakatastrophen oder Finanzkrisen haben wir schon vieles erlebt und werden wir noch manches erleben. Teilweise ließe sich gegensteuern – vorher.
Die Botschaft Jesu ist klar: anders leben und anderes leben. Das wäre die Antwort. Er ist der Messias und nicht der König der Juden. Wir feiern ihn als den Christkönig. Wie zeigt sich das in unserem Leben, Handeln, Sprechen?