Weg zum Leben

Der Weg nach Jerusalem ist für Jesus ein Weg, der zunächst in Gefangennnahme und Prozess mündet und schließlich zum Tod führt. Doch schließlich ist es ein Weg zum Leben. Der Gang nach Jerusalem erhält einen messianischen Einzug. Jesus schickt zwei seiner Jünger einen jungen Esel zu holen, auf dem er einreitet. Dass seine Jünger auch noch "Gesegnet sei der König" rufen, missfällt den Pharisäern sehr und sie wollen, dass Jesus das abstellt. Es ist deutlich, dass alles an der Kippe steht, sich eigentlich schon darüberneigt.

Am Palmsonntag lesen wir aus dem Lukasevangelium den Einzug, die Klageworte über Jerusalem, die Vertreibung der Händler aus dem Tempel und den Wunsch der Hohenpriester und Schriftgelehrten, Jesu umzubringen. Über dem Jubel der Jünger liegen schon die Schatten des Kommenden

Am Gründonnerstag beginnen wir mit der Bereitung des Pesachmahles. Dazwischen liegen bei Lukas einige auf das Ende hingerichtete Worte Jesu, der tagsüber lehrte und nachts am Ölberg betete. Auch durch ihn weerden die Schatten aufgezeigt. Der Beschluss Jesu umzubringen und der Verrat von Judas stehen direkt vor unserem Einstieg am Gründonnerstag. Der Weg nach Jerusalem erfüllt sich für den frommen Israeliten mit dem Mahl am Pesachfest. doch Jesus denkt weiter, merkt, dass seine Jünger nicht mitkommen, mit dem, was ihn bewegt, was seine Sendung ist und daher auch physisch in Distanz bleiben. Sie haben zunächst nicht teil an seinem weiteren Weg, auch wenn oder weil sie daneben-stehen, wie Petrus

Am Karfreitag nimmt alles seinen Lauf, bis zum bitteren Ende. Erst danach wird der Hauptmann Jesus als gerecht(gemachten) Menschen apostrophieren. und Josef  von Arimathäa ihm gerecht, weil er ihn bestattet.

Erst die Verkündigung der beiden Männern mit den leuchtenden Gewändern an die Frauen, dass Jesus auferstanden sei, dass er lebe und deshalb  nicht bei den Toten gesucht werden könne, hilft den Jüngern auf den Weg Jesu zurückzukehren und diesen als Weg zum (neuen) leben zu verstehen, aber das braucht noch viele Begegnungen Jesu mit ihnen.