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2. Sonntag der Osterzeit
Dreiheiligen | Erstkommunion
Wir feiern gerade Ostern. 50 Tage lang. Weil Ostern ein so großes Fest ist. Jesus Christus ist am Kreuz brutal ermordet worden. Aber er ist nicht im Tod geblieben. Er ist auferstanden. Er lebt.
Jesus zeigt sich den Jüngerinnen und Jüngern. Immer wieder. Irgendwie scheint es ganz schwer, zu verstehen und zu glauben, dass er lebt. Heute im Evangelium zeigt er sich besonders dem Thomas. Drei kleine Punkte – für uns heute:
Die Botschaft von Jesus: Friede sei mit euch!
Jesus tadelt und schimpft die Jünger nicht. Er macht ihnen keine Vorwürfe. Er hätte genug Anlass dazu gehabt. Immerhin haben sie ihn alle – außer Johannes – im Stich gelassen, ihn sogar ausgeliefert, verraten und verleugnet.
Jesus spricht denen, die zu ihm gehören, den Frieden zu. Das ist nicht einfach ein Waffenstillstand. Es ist auch kein fauler Friede, so nach dem Motto: Lassen wir einfach Gras drüber wachsen. Nein: Es ist ein ganz tiefer und ehrlicher Friede. Das, was böse im Herzen ist, wird geheilt. Das Herz wird wieder ruhig, es kann wieder vertrauen.
Jesus will und kann auch heute den Frieden schenken. Wenn wir ihn lassen! Schenken wir ihm unser Herz.
Der verspätete Thomas.
Thomas ist das erste Mal nicht dabei. Wo er genau war, erzählt die Bibel nicht. Aber vielleicht war er einfach zu traurig oder er hat Abstand gebraucht. Oder ihn hat die ganze Sache geärgert. Oder er wollte nicht mehr dazugehören.
Aber er kommt wieder. Und: Er bekommt eine zweite Chance. Das ist die Botschaft von Jesus: Jede und jeder hat und bekommt eine zweite Chance. Es ist nie zu spät. Man kann immer zu Jesus kommen.
Das ist auch eine Einladung an uns. An die, die wir immer da sind, und an die, die kaum oder nie da sind. Du kannst immer bei Jesus „aufkreuzen“. Er wird dich annehmen.
Die Berührung.
Thomas möchte Jesus „hautnah“ erfahren. Er möchte Jesus angreifen. Die Wunden berühren. Sonst glaubt er nicht, sagt er. Und Jesus lädt ihn ein, das zu tun.
Berührt werden. Das ist im Glauben ganz wichtig. Erst wenn ich im Herzen berührt werde, wird mein Glaube stark und lebendig.
Die Erstkommunion will das. Sie will unsere Herzen berühren. Lassen wir es zu! Und öffnen wir unsere Herzen für Jesus Christus.
Jakob Bürgler
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Datum: 12.04.2026
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